Positive Auswirkungen des Waldbadens

Der Aufenthalt im Wald und in der Natur hat enorm viele positive Auswirkungen auf unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist. Einige Auswirkungen gebe ich hier einmal verkürzt wieder.

Inzwischen findet man unzählige Eintragungen bei der Google Suche unter Heilwirkungen des Waldes.

Was alles im Wald zwischen Bäumen, Moosen, Pilzen...Tieren und Menschen passiert beschreibt Peter Wohlleben wunderbar und einfach zu lesen in "Das geheime Leben der Bäume".

 

Doch nun zu den positiven Auswirkungen:

Auf unserer Gefühlsebene:

  • Entspannung von Seele und Körper

  • Wir lernen wieder Stille zu genießen

  • Gedanken können schweifen

  • Besseres "Durchatmen"

  • Positive Stimmung

  • Wir werden inspiriert

  • Eine tiefe und klare Intuition stellt sich ein

  • Wir werden glücklicher

  • Zuwachs an Lebensenergie

  • Verständnis für die Natur - unsere Natur - wächst

  • . . . und sicher noch vieles Mehr, was jeden persönlich betrifft

 

Das ist bereits wissenschaftlich erwiesen:

  • Der Wald nimmt den Lärm, bereits 100 Meter vom Waldrand ist der Lärm nur noch halb so stark. Das wirkt sich positiv auf alle Beschwerden aus, die durch Reizüberflutung entstehen (z.B.Konzentrationsmangel, Kopfschmerzen, Augenprobleme, Hörprobleme).
  • Grün wirkt beruhigend. In der medizinischen Farbtherapie, gilt Grün als Farbe, die den Rhythmus von Herz und Nieren ausbalanciert. Auch bei Magengeschwüren, Allergien, Augenermüdung, sowie bei Anzeichen vorzeitigen Alterns, wird Grün eingesetzt. Grün lässt Kräfte sammeln und regeneriert. Grün stärkt das Auge für alle anderen Eindrücke.
  • Die Baumkronen bewirken durch ihr Blätterdach und durch Verdunstung: Angenehme Kühle, höhere Luftfeuchtigkeit, weniger Wind, geringere Lichtintensität, dass wirkt sich zum Beispiel positiv auf Beschwerden der Atemwege und bei Kopfschmerzen aus
  • Federnder Boden ist gut bei Gelenk- und Rückenbeschwerden
  • Alleine der Anblick von Wald heilt (das ist erwiesen! - Patienten einer Klinik brauchten nach der OP weniger Schmerzmittel und konnten früher entlassen werden, wenn sie auf Wald - siehe oben "Grün", statt auf eine Mauer geschaut haben)
  • Der Wald (vor allem lichte Baumbestände) – aktiviert den Parasympathikus sehr stark, sodass die Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin stark zurückgehen (hilft Jedem, aber insbesondere auch Patienten mit Burnout, Depressionen, bei ADHS und bei Panik- und Angststörungen)
  • Stress wird insgesamt besser bewältigt
  • Pflanzlichen Terpene üben pharmakologische Wirkungen auf Menschen aus, schützen den Körper vor freien Radikalen, töten Krankheitserreger und beeinflussen das Immunsystem (das stark mit der Psyche zusammenhängt)
  • Die natürlichen Killerzellen werden erhöht und aktiver
  • Das Niveau der Anti-Krebs-Proteine, mit dem das Immunsystem Krebs vorbeugt, wird im Wald deutlich erhöht
  • Der Blutdruck wird gesenkt (auch durch die Aufnahme von Substanzen in der Waldluft, nicht nur durch psychologische Wirkungsweise!)
  • Verbesserter Schlaf
  • Beschleunigte Erholung nach Krankheit
  • Erhöhung des Hormons DHEA
  • Die Stimulation der Sinne durch Natureindrücke hat einen positiven Effekt auf Menschen, die unter Demenz oder Alzheimer leiden, Natur als Therapeutikum !
  • Die Luft im Wald ist so staubarm wie am Meer oder in den Bergen.